Khorash

Dragonborn Warlord

Description:

Khorash ist ein Dragonborn durchschnittlicher Größe, jedoch kräftig gebaut. Die Farbe seiner Schuppen ist dunkelgrau, mit leichtem Braunstich. Objektiv betrachtet unterscheidet er sich äußerlich nicht merklich von anderen Dragonborn – abgesehen von der Tatsache, dass ihm der Drachenatem fehlt. Er wirkt jedoch mächtiger und furchteinflößender, wenn man ihm gegenübersteht, und seine Augen strahlen eine finstere Macht aus.

Seit er ein Attentat nur mit knapper Not überlebt hat, trägt Khorash die meiste Zeit eine Schuppenrüstung und hat seine Hellebarde immer in Griffweite. Noch viel mehr als sein Können mit der Waffe zeichnet ihn jedoch sein Gespür für Kampftaktik aus, das ihn schon viele Schlachten hat überleben lassen.

Siehe iPlay4e

Bio:

Noch bevor Khorash aus dem Ei schlüpfte, hatten Khorashs Eltern von einem Wanderer, dem sie für eine Nacht Obdach anboten, eine Prophezeiung erhalten: “Ich spüre Dunkelheit in Eurem Nachkommen. Der Schattendrache erwacht.”

Niemand hatte dem Wanderer größere Beachtung geschenkt. Jahre vergingen, und Khorash wuchs auf, als wäre die Prophezeiung nie ausgesprochen worden. Doch in seinem siebten Lebensjahr fiel den Eltern auf, dass Khorash noch immer kein Feuer speien konnte, keinen Blitz, keinen Frost. Von Kabbeleien mit anderen Jungdrachen kehrte er oft mit Verbrennungen zurück, doch konnte er dies nicht mit gleicher Münze zurückzahlen.

Stattdessen stellte sich eine andere Veränderung ein. Khorash unterschied sich äußerlich nicht von den anderen Jungdrachen, und doch gewannen seine Eltern oft den Eindruck, als wirke er mächtiger, größer. Seine Worte hallten in Ihren Ohren wie Donnergrollen und erfüllten sie mit Furcht, als lege sich der Schatten nahender Gewitterwolken über sie. Nicht nur seinen Eltern fiel dies auf – auch die anderen Jungdrachen begannen, Khorash zu meiden. So erinnerten sich seine Eltern schließlich an die Prophezeiung: Der Schattendrache erwacht.

Aus Angst vor Ihrem eigenen Kind setzten sie Khorash in der Wildnis aus. Ohne die Fähigkeit, zu jagen, oder das Wissen um essbare und nahrhafte Pflanzen, war Khorash dem Tode geweiht. Doch das Schicksal sandte Khorash einen Retter – in Gestalt einer Armee. Ein großes Heer passierte die Ebenen, in denen Khorash umherirrte. Da Khorash jedes Vertrauen in die Dragonborn und andere, zivilisierte Völker verloren hatte, versteckte er sich, und das Heer nahm keine Notiz von ihm.

Als das Heer jedoch weiter zog, stellte sich heraus, dass hunderte und tausende von Soldaten nicht nur zertretenes Gras zurückließen, sondern auch Überreste ihrer Verpflegung. Über Tage und Wochen nährte sich Khorash von dem, was die Armee zurückließ, ohne dass seine Anwesenheit im Kielwasser der Armee aufgefallen wäre.

Eines Tages musste das Heer jedoch Halt machen und kampierte für mehrere Tage. Vom Hunger getrieben, sah sich Khorash gezwungen, von den Vorräten des Heers zu stehlen. Khorash war beim Versteckspiel mit anderen Jungdrachen nie besonders geschickt gewesen, und so fehlte ihm auch für dieses Unterfangen das nötige Können.

Ein Wachmann vom Volke der Menschen entdeckte ihn und nahm ihn fest. Er führte ihn zum Heerführer, auf dass dieser entscheide, was mit Khorash geschehen soll. Entgegen der Erwartung des Wachmanns, der verständlicherweise sehr ungehalten über den Eindringling war, entschied sich der Heerführer nicht dafür, den jungen Drachen sofort hinrichten zu lassen. Etwas an ihm faszinierte den Heerführer – die Macht der Worte, mit denen Khorash seine Freilassung verlangte, der lodernde Blick seiner Augen.

Er ließ ihn zum Kommandanten der zweiten Kohorte bringen. Dieser war ebenfalls ein Dragonborn; sein Name war Skaril. Er sollte sich um den Jungen kümmern, ihn beobachten und entscheiden, ob er es wert war, für das Heer ausgebildet zu werden.

Wie sich herausstellen sollte, war er es. Skaril glaubte fest an die Prinzipien der Erathis, und so fiel es ihm nicht schwer, ein weiteres Mitglied für die Truppen willkommen zu heißen. Skaril bemerkte ebenfalls Khorashs überzeugende, Ehrfurcht gebietende Ausstrahlung, aber auch seinen fehlenden Drachenatem. Da ihm dies ein Stück seiner Fähigkeiten im Nahkampf nahm, beschloss Skaril, Khorash nicht nur im Kampf zu unterweisen, sondern ihn auch die Kunst der Heerführung zu lehren.

Es vergingen viele Jahre, in denen Khorash von Skaril lernte. Khorashs furchterregende Aura half ihm, den Respekt der anderen Soldaten zu gewinnen. Darüberhinaus erwies er sich als sehr geschickt im Umgang mit der Waffe und sehr einfallsreich bei der Analyse und Planung von Kampftaktiken. Schon im Alter von 21 Jahren erhielt er den Befehl über einen Trupp von zwölf Mann – Krieger, Magier und Bogenschützen – die er mit großem Erfolg in die Schlacht führte. Ihre wahren Fähigkeiten konnten er und seine Truppe jedoch erst bei verdeckten Einsätzen in fremden Landen unter Beweis stellen, von denen sie stets erfolgreich und ohne Verluste heimkehrten.

Unglücklicherweise wurde Khorash mit seinen Mannen jedoch selten auf derartige Einsätze entsandt. Über die Jahre erschien ihm daher seine Aufgabe zunehmend langweilig, und er fühlte, dass er und seine Kämpfer für Höheres bestimmt waren. Er plante, sich davonzustehlen, und dank seiner furchteinflößenden Aura konnte Khorash auch seine Männer überzeugen, ihm zu folgen.

Der Fluchtversuch war erfolgreich. Khorash verließ mit seinem Trupp die Armee, und über die folgenden Jahre verdingten sie sich als Söldner. Sie nahmen viele, unterschiedliche Aufträge an, die sie mehr als einmal in Todesgefahr brachten, und drei seiner Kämpfer verloren bei Aufträgen der kleinen Söldnertruppe ihr Leben.

Mit der Zeit stellte sich leider heraus, dass das Söldnerleben bedeutend härter und gelegentlich auch weniger lukrativ war als die Beschäftigung in der Armee. Khorash kümmerte dies nicht – Abenteuer waren das, was er gesucht hatte, und er war bereit, dafür Opfer zu bringen. Sein Trupp jedoch war anderer Ansicht. Sie planten, sich wieder einem Heer anzuschließen, doch Khorash konnte dies nicht zulassen. Da sie keinen Weg sahen, sich Khorashs Kontrolle zu entziehen, stellte der Trupp ihm unter der Führung des Tiefling-Magiers Anathros eine Falle. Sie beabsichtigten, ihn auf der Rückkehr von der Jagd zu überraschen und zu ermorden.

Khorash bemerkte den Hinterhalt, und so wurde aus Anathros’ geplantem Mord ein Massaker. Khorash konnte vier seiner einstigen Waffenbrüder niederstrecken und schlug zwei weitere mit seiner gnadenlosen Wut in die Flucht. Doch Anathros’ Magie war es zu verdanken, dass der Hinterhalt letztendlich doch Erfolg hatte. Anathros hielt Khorash mit einem Netz gefangen, und einer seiner Komplizen, ein Elf namens Merial, stieß ihm sein Schwert in den Rücken. Unter seinem schwindenden Blick sah Khorash noch das diebische Grinsen des Verräters Anathros, der auf Khorashs blutigen Leib hinabblickte, bevor ihn Dunkelheit umfing.

Doch ein Dragonborn kann sich auch von der schwersten Verletzung erholen. Khorashs Geist weigerte sich, den Körper zu verlassen, und sein glühender Hass gab ihm die nötige Energie, wieder zu Bewusstsein zu kommen. Er konnte seine Wunden versorgen und bis zur nächstgelegenen Stadt gelangen, um sich dort zu erholen – und sich neue Verbündete zu suchen. Khorash würde sicher nicht noch einmal den Fehler machen, seine finstere Gabe gegen seine Verbündeten zu nutzen. Doch er würde den Verräter Anathros finden, koste es, was es wolle.

Khorash

Kingdom in Shadows BattleWorm